Was vom Sommerkurs übrig blieb

Einige  Erinnerungen von Teilnehmern an unseren Sommerkurs im Juli in Germerode:

Petra:

Die Sommersonnenwärme vom Arbeiten unterm Walnußbaum und den guten Begegnungen hält auch in der Herbstkühle in der Erinnerung noch an.

Midoris Hilfen für die Beine sind beim Treppensteigen und Radfahren weiter präsent.

Alltagsexperimentierfelder sind Hinknien (beim Tee kochen und Arbeiten) und das immer mehr ins Gespür kommen lassen von Augen, Nacken, Armen, Fingern…

Nina:

Ich habe gelernt, etwas freundlicher mit meinem Körper umzugehen und ihm ab und zu etwas zu gönnen, wie z.B. regelmäßige Fußmassagen. Alle weiteren Veränderungen sind eher schwer zu fassen. Ich würde sagen, dass ich insgesamt mehr Stabilität bekommen habe.

An der Alexanderarbeit hat mir besonders die Arbeit in der Aktivität gefallen. Ich habe mit Bruce gewischt…eine Tätigkeit, die mich im Alltag sehr quält. Und tatsächlich fällt mir das seitdem viel leichter als zuvor. Auch beim Zuschauen bei den anderen Aktivitäten (tanzen, Klavier spielen und unterrichten, am Computer schreiben) konnte ich viel mitnehmen. Insgesamt gefällt mir an der Alexandertechnik sehr, dass man sie im Alltag so konkret anwenden kann.

Ach ja, eine Sache fällt mir noch ein. Als ich nach dem Kurs in mein Auto stieg, musste ich meinen Rückspiegel neu einstellen. Es kam mir vor als sei ich größer als zuvor. Davon verwundert habe ich zuhause meine Körpergröße gemessen. Ich war tatsächlich ganze zwei Zentimeter größer als es in meinem Ausweis steht. Das fand ich schon überwältigend.

Johannes:

mir hat der sommerkurs interessante einblicke in die alexander arbeit gegeben, auch wenn er teilweise nur an der oberfläche gekratzt hat. aber das liegt wohl an der natur eines einführungskurs und am teilnehmerkreis. immerhin hat er mir doch den impuls gegeben, dass ihr kein verrückter, esotherischer haufen seid, sondern die meisten von euch eigentlich ganz sympatisch und nur ein wenig verrückt sind😉
am einprägensten waren für mich der denkanstoss von bruce über die unterschiedlichen arten ausser seines körpers zu sein (in der vergangenheit/zukunft – bei anderen oder in der falschen meinung über sich selbst). und die erste arbeit mit célia, bei welcher sie mir ein bild eingespielt hat, wie meine oberschenkelknochen auf den schienbeinen sitzen – ich bin mir vorgekommen wie eine menschliche kino leinwand – freaky!

Heide:

Alexander-Technik-Sommercamp in Germerode

Reine Sommerfreude – große Dankbarkeit – Unbeschwertheit – großzügige Fülle

Bilder:

Wir sind draußen – unter den Zweigen eines weitausladenden Baumes- die Sonne scheint warm

Bruce steht da, winkt mich herbei und seine Hände erspüren, welche Unterstützung mein Rücken braucht, die Schultern dürfen sinken, der Hals richtet sich auf und mit einem kleinen aufmunternden Schups gehe ich los und mir ist fast so, als könnte ich fliegen und ewig so leicht und aufgerichtet weitergehen.

Mit der gleichen Aufmerksamkeit wendet Bruce sich dem/der Nächsten zu und nach kurzer Zeit begegne ich den anderen, die mit freudigem Lächeln ihr „neues“ Körpergefühl genießen.

Wie schön sie aussehen, die großgewachsenen Frauen und Männer unter uns, die nicht mehr versuchen, sich irgendwie kleiner zu machen! Vorher angespannte Gesichter werden weich, öffnen sich und strahlen. Lauter kleine Sonnen.

Und nicht: Jetzt ist aber genug! Da sind ja auch noch Midori mit ihrer einladenden Freundlichkeit und all die vielen anderen, die assistieren und ihrerseits wahrnehmen, wo der Körper eine kleine Berührung braucht, um sich daran zu erinnern, wie schön es sich anfühlt, wenn die Energie leicht fließen kann.

Die liebevolle, respektvolle Freundlichkeit, die wir empfangen, setzt sich in der Gruppe fort. Aufmerksam und wohlwollend schauen wir einander an und freuen uns an den deutlich sichtbaren Veränderungen. Ermuntern uns gegenseitig, begleiten uns. …

Ulrike:

Für mich war der Workshop sehr spannend und die neuen Körpererfahrungen eine
tolle Bereicherung, die ich gut in meinen Alltag einbauen kann.
Es hat viel Spaß gemacht diese neuen Erfahrungen in der Gruppen auszuprobieren und ich hatte das Gefühl mich mehr und mehr öffnen zu können und die positiven Energien in mir fließen zu lassen, was mir im Job häufig Probleme macht.
Mit neuen Erkenntnissen und viel Power bin ich nach Hause gesaust und habe mir gleich eine Knolle wegen zu hoher Geschwindigkeit eingehandelt. Dank der Alexander-Leichtigkeit hatte ich gar kein Gefühl für mein Tempo ….

Monika:

Ich habe den Sommerkurs sehr intensiv erlebt weil ich sofort sowohl von den Lehrern, als auch von der Ausbildungsgruppe sehr herzlich aufgenommen wurde. Ich habe viele besonders nette Menschen kennengelernt und Freundschaften geschlossen.
Die Behandlung von Bruce und Midori und auch von den anderen Lehrern hat mir sehr gut getan. Ich bin viel sensibler geworden im Umgang mit mir selber. Viele Zusammenhänge des Zusammenspiels von Knochen, Muskeln und Sehnen  sind mir klar geworden. Meine Körperhaltung  hat sich nachhaltig verändert.
Das Haus und das schöne Wetter haben ebendalls dazu beigetragen, dass ich mich rundherum wohl und geborgen gefühlt habe.
Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s