Sauerstoff für die Seele

20080609_1984Was hat dich zur Alexander-Technik und/oder in die Ausbildung zum Alexander-Lehrer geführt? Was ist dein ganz persönlicher Zugang zu den Prinzipien. Diese Fragen tauchten während des viertägigen Ausbildungsblocks mit Zoana und Christine vom 9.-12. Mai 2013 auf. Hier einige Stimmen…

„Ich hatte sofort das Gefühl zuhause zu sein, angekommen zu sein – eine Art Lebensschulungsgemeinschaft. Ich kann meinen Platz im Leben spüren. Ich werde in meiner  Essenz berührt.“

„Für mich war es die Erfahrung gleichzeitig in Kontakt mit mir selbst und anderen sein zu können, die ich bei einem Workshop mit Bruce hatte. Und das in der Musik und im Tanz zum Ausdruck bringen zu können.“

„Ich habe schon vorher viel Körperarbeit, Bewegungsarbeit gemacht, Feldenkrais und vieles andere. Die Ausbildung ist für mich wie die Meisterklasse. Unter meinen Händen entfaltete sich eine neue Welt und ich merkte wie viel mehr Potential in meinen Händen steckt. Berührung und Kontakt sind für mich essentiell. Das möchte ich gern weitergeben. Und: was ich hier immer wieder erfahre, das ist Liebe, Liebe, Liebe.“

„Ich war auf der Suche nach Schmerzfreiheit. Später interessierte mich die Verbindung von Körper und Geist, also Wechselwirkungen wie: Wie beeinflusst, wie ich mich in meinem Körper fühle mein geistiges Wohlbefinden. Ich sehe Alexander-Technik als meine Altersvorsorge. Ich hatte schon zwei Mal „Bandscheibe“ und „Knie“. Wo ich hinkommen würde ohne Alexander-Arbeit, möchte ich gar nicht wissen.“

„Für mich ist die Alexander-Technik eine Reise zu meinem Körper. Bei meinem ersten Workshop merkte ich mein Körper ist eine Ansammlung von weißen Flecken. Und da kam dann plötzlich Farbe auf diese Karte. Außerdem ist das hier eine coole Gemeinschaft. Ganz anders als ich das zuvor kannte, eine ganz andere Herangehensweise an das Leben. Auch davon wollte ich mehr haben und Teil davon sein. In die Ausbildung bin ich ganz offen hineingegangen, ohne die Vorstellung unbedingt Lehrer werden zu müssen.“

„Für mich hat Alexander-Technik viel mit Leichtigkeit zu tun, immer wieder zu schauen wie ganz simple, banale Dinge einfacher sein können. Es hat mir Spaß gemacht zu schauen, wie es netter sein könnte. Eine große Faszination hat sich bei mir für Idee entwickelt, das die Alexander-Technik Wahlmöglichkeiten bietet. Bei der Ausbildung spielte weniger die Idee eine Rolle Lehrer zu werden. Ich wollte einfach tiefer in die Materie einsteigen. Die Art der Ausbildung war anders als alles was ich vorher von Schule und Studium kannte.“

„Zur Ausbildung hat mich meine Neugierde gebracht. In meinem Leben herrschte Langeweile, weil klar war, dass ich mich in meinem Beruf nicht weiterentwickeln kann.“

„Für mich verbinden sich vor allem drei Gefühle mit der Alexander-Technik. Da ist die Stabilität beim Gehen oder Stehen, eine innere Stärke in Diskussionen mit anderen und das kombiniert mit einer schönen Leichtigkeit. Gleichzeitig macht es mir totalen Spaß mein Körperbewusstsein zu erweitern, also etwa zu sehen, wie sich eine Schulter bewegt.“

„Körper, Geist, Seele – diese Verbindung mit anderen zu finden, hat mich fasziniert und das kann ich hier ganz strukturiert üben. Das hat mir einen ganz neuen Zugang zu meinem Körper ermöglicht.“

„Ich hatte die Rückmeldung bekommen, dass ich mit meinen Händen etwas bewirken kann und suchte ein Tätigkeitsfeld für meine ‚Hände‘. Auf der Website der Alexander Alliance sah ich den Foto-Essay über Berührung und das Alliance-Video. Ich sah, was mit den Menschen durch die Berührung geschah. Mir liefen die Tränen und ich dachte, da muss ich hin. So bin ich – ohne eine Alexander-Stunde – hier in die Ausbildung reingestolpert. Und erst jetzt entdecke ich eigentlich was Alexander-Technik ist und warum ich hier bin.“

„Zur Alexander-Technik bin ich wie die Jungfrau zum Kinde gekommen, über meine Freundin. Lange konnte ich damit nichts anfangen, bis Bruce mit mir beim Tango arbeitete und sich plötzlich der Schritt sich wie durch Geisterhand von allein setzte. Jetzt merke ich mehr und mehr, wie die Alexander-Arbeit mir einen Zugang zu den existentiellen Fragen meines Lebens bietet. Und der ist durch die Berührung – die schon an sich viele bereichernde Wirkungen hat – immer konkret, persönlich und praktisch erfahrbar.“

„Alexander-Technik ist der Sauerstoff für meine Seele. Verbindung und Berührung – wenn ich so in Kontakt bin, spüre ich meine Lebendigkeit.“

„Für mich hat Alexander-Arbeit mit Lebensqualität zu tun. In dem Sinn: Wie viel Tiefe hat mein Leben, wie genieße ich es? Ich kann meine Körpergefühl erforschen, verändern und das steht in Zusammenhang mit einem ganz grundsätzlichen Lebensgefühl. In meinen Einzelstunden in Alexander-Technik habe ich gemerkt, wie ich in Kontakt zu mir selbst kam, wie sich ein tiefer Friede in mir zeigte. Dazu kommen die angenehmen Nebeneffekte. Ich berühre gern und werde gern berührt. Ich erhalte und gebe eine wunderschöne Aufmerksamkeit. Der Kontakt ist auf eine Art heilsam.“

„Alexander-Technik hatte für mich am Anfang etwas rein Praktisches. Also wie halte ich einen Löffel am einfachsten und ähnliches. Später wurde mir klar, dass Alexander-Technik auch mit Beruf und Passion zu tun hat. Es ist etwas Bewegtes für’s Alter. Ich kann es lange unterrichten und je älter ich werde desto besser werde ich.“

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