Wie es ist

the way of it picEin Baby kann eine Stunde lang lauthals schreien und nicht heiser werden dabei. Warum ist das so? Warum können Erwachsene das nicht? Wie können Cowboys einen Stier niederringen? Und wann gewinnt der Stier? Eine Geschichte von Bruce Fertman über Integration als Gegenstand der Alexander-Technik und wie sie unterrichtet werden kann.

Bereite dich vor

An diesem Tag, in Japan, in einem Krankenhaus, bin ich bei Physiotherapeuten und Sprechtherapeuten. Ich habe zwei Tage, 14 Stunden. Zwei Physiotherapie-Ausbilder haben mich eingeladen, weil ihnen bewusst geworden ist, dass zwei elementare Grundlagen bei der Ausbildung der Therapeuten fehlen: wie sie ihre Hände einsetzen und wie sie ihren Körper gebrauchen während sie ihre Arbeit ausüben. Sie haben viel Theorie in der Schule. Sie lernen viele spezifische Techniken für viele spezifische Probleme. Aber sie haben kein Fach namens Einmaleins der Berührung oder Zweimalzwei der Bewegung für Physiotherapeuten. Es sind 35 Therapeuten im Raum, sieben Alexander-Lehrer. Das sollte gehen.

Es beginnt.

Georges Cuisenaire, belgischer Pädagoge und Erfinder der Cuisenaire-Stäbchen, sagte mal: „Bereite nicht deine Stunde vor, bereite dich selbst vor.“

Das ist im Wesentlichen das, was ich mache. Aber ich schreibe auch ein paar Ideen auf. Nicht viele. Ich kritzele sie in ein Notizbuch aus dem 100-yen-Laden, ein Notizbuch, dass ich vollschreibe, nicht wieder durchblättere und wegwerfe, sobald es voll ist.

Worauf ich mich stütze, ist anwesend zu sein, wo ich bin. Wach demgegenüber zu sein, was geschieht, wer in den Raum kommt, dem Raum selbst gegenüber und gegenüber dem Unerwarteten.

Gerade als ich anfangen möchte, steht Kenji-Sensei auf und beginnt zu reden. Er erzählt seinen Schülern, wie er eine 4-stündige Reise nach Kanazawa unternahm, um an einem Workshop Alexander-Technik für Physiotherapeuten teilzunehmen. Was er dort erlebte, verstand er zwar nicht, aber er wusste, dass es von grundlegender Wichtigkeit ist, um ein guter Physiotherapeut zu sein. Er verstand, dass er es nicht durch einen Wochenend-Workshop verstehen würde. Deshalb beschloss er einige Workshops für mich in seinem Krankenhaus zu organisieren, um mehr zu lernen. Ich konnte sehen, wie begeistert Kenji von meiner Anwesenheit in seinem Krankenhaus war, von der Arbeit und das mit allen teilen zu können.

Bevor ich spreche, spreche ich nicht, manchmal für eine unangenehm lange Zeit, nicht unangenehm für mich, aber für jeden, der darauf wartet, dass ich etwas sage. Ich spreche nicht, weil ich überlege. Kenji hatte mir gerade eine neue Information gegeben und die wollte ich nutzen.

Ihr habt hier großartiges Vorbild, und zweifellos wisst ihr das, fange ich an. So geht Lernen, so geht immer weiter Lernen. Ihr macht, was Kenji macht. Es gibt viel innerhalb eures Berufs zu lernen. Mit Sicherheit. Aber denkt mal an all das Wissen, das außerhalb eures Berufs existiert. Kenji schaute über den Tellerrand der Physiotherapie, um etwas Neues zu lernen. Er ist ein viel beschäftigter Mann, aber er nahm sich die Zeit, er gab viel Geld dafür aus. Eine 4-stündige Reise mit dem Shinkansen (jap. Hochgeschwindigkeitszug) ist teuer. Kenji fiel mir damals beim Workshop auf, weil er 120-prozentig wach war, mich wie ein Adler beobachtete. Er stellte Fragen, etwas was in einem Raum mit 60 Leuten nicht viele Japaner tun. Kenji kam, um etwas Neues zu lernen und das tat er.

Er wusste, dass er mehr lernen musste und organisierte deshalb Workshops, wo er lebt und arbeitet. Kenji begeistert sich für das Lernen. Wenn ihr so viele wie möglich aus diesem Wochenende mitnehmen wollt, dann wisst ihr jetzt, wie es geht.

Die Bühne war bereitet. Jeder war wach.

Ich weiß es nicht

Die Alexander-Technik ist keine Technik, keine Technik von der Art, wie ihr sie lernt, um adhäsive Kapselentzündung (Schultersteife, in Japan auch als 50-Jährigen-Schulter bezeichnet) oder Hemiplegie (Halbseitenlähmung nach Schlaganfällen) oder Dysphagie (Schluckstörung) zu behandeln. Die Alexander-Technik ist keine Technik für etwas Spezifisches.

Die Alexander-Arbeit ist ein Forschungsfeld und Lernfeld. Ihr Gegenstand ist Integration, was Integration beim Menschen ist, was sie wieder herstellt, wodurch sie gestört wird. Sie ist Grundlagenforschung, Lernen der Grundlagen. Integration liegt allem zugrunde, was du tust. Je mehr du davon hast, desto leichter fällt dir, was du tust.

Was also ist Integration? Ihr Physios helft Menschen viel bei Kraft, Beweglichkeit und Koordination, super wichtig für jeden. Integration beinhaltet all das, ist aber gleichzeitig etwas anderes. Ein Baby kann zum Beispiel eine Stunde lang lauthals schreien und nicht heiser werden dabei. Warum ist das so? Warum können Erwachsene das nicht? Ein Baby wird nach etwas greifen, aber dabei niemals zu weit gehen. Es wird seine Arme und Beine nur bis zu einem bestimmten Punkt ausstrecken und nicht weiter. Warum ist das so? Ein Baby wird ewig mit einer Erbse auf dem Teller spielen, um herauszufinden, wie es sie aufnehmen kann, aber dabei niemals seine Hände oder seinen Körper verrenken. Sie sind irgendwie verschaltet und vorprogrammiert ein Ganzes zu bleiben, eine zusammenhängende, bewegliche Einheit. Das ist Integration.

Warum verlieren wir das? Ich weiß es nicht. Ich weiß vieles nicht. Wie verlieren wir es? Ich weiß es auch nicht, aber ich habe ein paar Theorien. Was ich beobachte: Während wir uns koordinieren lernen, geschieht etwas. Irgendwann müssen wir lernen, das Hemd zuzuknöpfen, die Schuhe zu binden, mit Hashi (Stäbchen) zu essen. Wir müssen lernen zu sprechen, Fahrrad zu fahren, Buchstaben zu schreiben. Hast du schon mal kleine Kinder gesehen, die versuchen Buchstaben zu schreiben? Da kann man es sehen. Kinder, deren Integration sich auflöst. Die Zungen schauen aus den Mundwinkeln hervor, sie atmen nicht, ihre Köpfe hängen nach unten, die Wirbelsäulen gekrümmt und verdreht, kleine Hände, die den Stift zwischen den Fingern pressen als ginge es um Leben und Tod. Je mehr Druck beim Lernen ausgeübt wird, je mehr Angst gefühlt wird, desto mehr fällt der Körper auseinander. Es lässt sich nicht ganz verhindern, egal wie großartig deine Eltern sind, oder dein Lehrer oder deine Kultur. Früher oder später wird es geschehen, jedem, mehr oder weniger. Die Vertreibung aus dem Paradies (der Anmut). Irgendwie müssen wir unseren Weg zurück in den Garten finden.

Bulldogging

Warst du schon mal bei einem Rodeo? (Ich bin jetzt aus dem Kreis, in dem ich mit allen stand, in die Mitte des Kreises gegangen.) Ich noch nicht, aber manchmal, wenn du in New Mexico in eine Bar gehst, schaust du auf und im Fernsehen läuft gerade eins. Ein Rodeo ist ein Wettbewerb, bei dem Cowboys und Cowgirls ihre Fähigkeiten zeigen beim Reiten von ungezähmten Pferden, beim Roping von Kälbern (Einfangen mit dem Lasso), Bulldogging (Niederringen eines Stiers). Das sind nützliche Fähigkeiten, die Rancher brauchen um das Vieh zusammenzutreiben, zu zählen, zu brandmarken. (Ich habe dieses Beispiel für Physiotherapeuten gewählt, weil es zutiefst physisch ist, stark kinästhetisch. Es ist außerdem exotisch, und die Leute mögen das.)

Zufälligerweise hat mal Marjorie L. Barstow, die erste von F.M. Alexander formal zertifizierte Lehrerin der Alexander-Technik und 16 Jahre lang meine Mentorin, Frank Pierce Jones, dem sie half Alexander-Lehrer zu werden, zu einem Rodeo mitgenommen. Jones, Professor für Altphilologie an der renommierten Brown University, ein Ostküsten-Intellektueller, ein Mann, der niemals von allein zu einem Western Rodeo gegangen wäre, außer an diesem Tag als Marj ihm zeigen wollte, worum es bei der Alexander-Technik geht.

Okay Frank, in einer Minute wird ein großer, gefährlicher Stier aus diesem Tor schießen und aus dem Tor daneben wird ein Cowboy auf einem Pferd heraussprengen. Und dieser Cowboy wird sein Möglichstes tun, um hinüberzulehnen, die Hörner des Stiers zu packen, seine Hacken in den Staub zustemmen und den Stier umzuwerfen. Und der Stier wird sein Möglichstes tun, ihm das nicht zu erlauben.

Das Tor springt auf. Frank beobachtet. Er sieht den Cowboy hinüberlehnen, die Hörner packen, sie nach hinten reißen, die Rückseite des Stierschädels in den massigen Nacken pressen, während er den Hals zur Seite verdreht und dann den Kopf des Stiers zum Boden drückt. Der Stier, außer Stande sich auf den Beinen zu halten, kracht zu Boden.

Was hast du gesehen, Frank? Nicht sehr viel. Es ging so schnell, sagt Frank. Beobachte weiter. Sie beobachteten und Stück für Stück brachte Marj Frank dazu zu sehen, was genau passierte. Siehst du Frank, der Cowboy zieht den Stierkopf zurück und drückt ihn in den Nacken des Stiers. Das staucht seine gesamte Wirbelsäule zusammen. Der Stier kann jetzt nicht mehr atmen. Seine Vorderbeine geben nach. Sein Becken kippt nach unten. Seine Hinterbeine können keine Kraft mehr entwickeln und zum Boden übertragen. Dieser Stier hat nichts mehr. Der Mann hat jetzt die Kontrolle.

Ein Cowboy ist noch dran. Ihn von oben betrachtend wie er auf dem Pferd sitzt, kann Frank sehen, dass dieser Cowboy nicht gut aussieht. Er hängt krumm nach hinten lehnend im Sattel, der Kopf des Pferdes hängt tief nach unten. Vielleicht war er lange aus letzte Nacht. Vielleicht hat er mehr getrunken als ihm bekam. Die Tore springen auf, der Stier stürmt voran, der Cowboy holt auf, lehnt sich hinüber, packt die Hörner, scheint aber nicht den Kopf nach hinten ziehen zu können. Statt nach hinten zu gehen, scheinen die Hörner leicht nach vorn zu rotieren, der Nacken sieht gewaltig aus. Die Rippen des Stiers weiten sich durch die einströmende Atemluft, die seine riesigen Lungen füllt. Der Stierkörper scheint länger zu werden, seine Vorderbeine richten sich unter ihm aus, sein Becken richtet sich auf, sein Schwanz geht nach oben, kraftstrotzende Hinterbeine, deren Hufe ihn antreiben wie einen Zug. Währenddessen wirkt der Cowboy wie ein im Wind flatterndes Fähnchen. Dieses Mal ist der Stier der Chef im Ring.

So ist das, so funktioniert es. Das wollen wir erreichen, sagt Marj. Wir haben ebenfalls diese Art organisierter Kraft in uns. Wir beinträchtigen, wir stören sie nur immerzu. Und das hat Alexander herausgefunden.

Und das meine ich mit dem Wort Integration, sage ich zur Klasse. Ich meine diese natürlich organisierte Freiheit und Kraft, die in uns allen steckt.

Ich sehe, das mir alle ihre Aufmerksamkeit schenken. Ich erzählte die Geschichte genau so viel mit meinem Körper wie mit meinen Worten. Wir haben alle eine ganze Weile gesessen, also sage ich, Okay, genug gesessen. Warum stehen wir nicht auf. Sobald sie aufzustehen beginnen, sage ich Stop. Bleibt wie ihr seid, bewegt keinen einzigen Muskel.

Wo sind eure Hörner? Wenn ihr welche hättet? Rotieren sie nach vorn oder nach hinten? Meine Augen sehen jemand, dessen Kopf ziemlich in den Nacken gedrückt ist. Ich gehe rüber und knie auf einem Knie vor ihm. Ich bitte alle näher heranzukommen, so dass sie uns besser sehen können. Ich nehmen seinen Kopf sanft in meine Hände, so wie es meine Großmutter immer tat, wenn sie mich begrüßte, und behutsam lasse ich seine imaginären Hörner nach vorn drehen. Wie eine Feder richtet sich seine Wirbelsäule auf. Jeder kann sehen, wie Kraft seinen Körper durchströmt. Das ist der Stier, sage ich. Ich führe sein Gewicht über seine Sitzhöcker, dann über seine Füße, und ohne jede Mühe, schwebt er ins Stehen. Wie war das, frage ich? Lächelnd, benommen, sagt er, Zen, zen chigau! Ganz anders! Ich schwebte ohne jeden Aufwand nach oben. Das passiert, sage ich, wenn der Cowboy von deinem Rücken verschwindet.

Jetzt wird es interessant. Wir haben all den Stier in uns. Ich nenne das den Säugetier-Körper. Und wir haben alle den Cowboy in uns. Das ist dein erworbener Körper. Und manchmal arbeitet dein erworbener Körper gegen deinen Säugetier-Körper. Es gibt einen Konflikt. Wir kämpfen gegen uns selbst. Es kann gefährlich werden. Der Stier kann verletzt werden und der Cowboy auch.

Unser Cowboy kann uns nicht bei den Hörnern packen und niederringen, weil wir keine Hörner haben und außerdem ist der Cowboy auch nicht außen an uns dran. Wie also kann uns dieser Cowboy in uns niederringen? Anstatt uns von oben von unserem Kopf aus anzugehen, kommt er von unterhalb des Kopfes, von unserem Hals. Es ist als ob er sich dort drinnen versteckt, nach oben schaut, nach oben greift und unseren Schädel nach unten zieht and ihn in die Wirbelsäule drückt. Das ist nicht der einzige Ort, wo er sich rumtreibt, aber definitiv einer seiner Lieblingsorte, von denen aus er aktiv wird.

Hier was sehr cool ist: Unser Säugetier-Körpr hat viel Energie, und unser Cowboy-Körper auch. Wenn sie beide aufeinander losgehen, verbrauchen sie unsere ganze Energie, und das ist die Energie, die wir nutzen wollen, um unser Leben zu leben. Wenn wir die Energien des Säugetier-Körpers und des Cowboy-Körpers dazu bringen miteinander zu harmonieren, zusammenzuarbeiten für einen gemeinsamen Zweck, wenn wir es schaffen, dass sie für uns arbeiten, statt gegeneinander zu kämpfen, dann stell dir vor, wie viel Energie das frei setzen würde.

Und deshalb fühlte es sich so mühelos an aufzustehen. Nicht nur war der Cowboy von deinem Rücken weg, er half auch beim Hochkommen! Von fast keine verfügbare Energie für das Aufstehen zu haben, wechselst du zu einen Überschuss an Energie für das Aufstehen haben. Also das ist spannend. Stell dir vor, wie es wäre mit Patienten mit all dieser organisierten Energie zu arbeiten, wie es wäre so durch den Tag zu gehen.

Während der nächsten halben Stunde mache ich das mit zehn Schülern. Ich achte darauf, eine Person immer dann abzupassen, wenn sie unbewusst die Hörner zurückzieht. Nicht bewegen, sage ich. Du bist perfekt so. Okay, I werde der Cowboy sein. I lege meine um ihren Kopf, aber diesmal übe ich leichten Druck mit meinen kleinen Fingern gegen die Rückseite ihres Halses aus und führe sie noch mehr in ihr „Desintegrations-Muster“, lasse ihre Kehle sanft nach vorn und unten wölben, was unmittelbar ihren Kopf nach hinten kippt, ihre Brust einsinken lässt und ihr Becken kippen lässt.

Jetzt ändere ich meine Einstellung, ich konvertiere. Ich bin ein Cowboy, der sich zu Veränderung entscheidet. Meine neue Mission heißt den Stier zu befreien, seine Kräfte freizusetzen. Ihre potentielle Antriebsfeder in ihrer Wirbelsäule aufspürend, führe ich sie zurück in ihr „Integrations-Muster“. (Ich benutze kein Alexander-Jargon. Ich glaube, ich brauche es nicht.)

Assistenzlehrer, rufe ich! Es ist Zeit, dass jeder diese Erfahrung macht! Ich spüre, wie eine leichte Panik in der Luft liegt. Habt keine Sorge, dass ihr die Leute „niederringt“. Macht einfach. Es gut für sie. Es ist für alle gut. Wir wollen federnd werden, da unten. Wenn du den Hals nach vor vorn biegst, ist es eine intelligente Reaktion des Körpers in ein Muster des Kollabierens zu gehen. Wenn die Wirbelsäule zu steif ist und das nicht schafft, dann wird es ein Problem. Also führt die Leute nach unten, sanft, und lasst sie spüren, was da unten passiert. Führt sie so nach unten, dass die Wirbelsäule elastisch federnd wird. Belastet die Feder. Reichert sie mit potentieller Energie an. Dann nehmt den Druck weg und lasst sie nach oben federn. An die Arbeit. Viel Spaß.

Am Ende des Morgens haben wir einen guten Start hingelegt. Jeder hat eine klare Idee davon, worum es bei der Arbeit, worum es beim Workshop geht. Allmählich sind sie in der Lage zu sehen, wie der innere Cowboy aussieht, wie der innere Stier aussieht. Sie haben alle die Kraft ihres Säugetier-Körpers gespürt, wenn der Körper für ihn arbeitet und seine Schwäche, wenn der Cowboy gegen ihn arbeitet.

Ihre eigene Geschichte

Ich möchte ihnen eine Geschichte aus ihrem Land über den Ochsen und seinen Hirten erzählen, vom Jungen, der einen wilden Ochsen findet und versucht ihn zu zähmen, dem das viel Mühe bereitet, wie beide am Ende erschöpft sind. Ich möchte ihnen erzählen, wenn sie 40 Jahre oder so dran bleiben, werden der Ochse und sein Hirte einander vertrauen lernen, einander schätzen lernen. Das Kämpfen wird aufhören. Aber ich beschließe nicht darauf einzugehen.

Genießt das Mittagessen. Schnappt ein bisschen frische Luft. Bewegt euch etwas. Ruht ein wenig. Kommt bereit weiterzumachen zurück.

Doumo arigatou gosaimashita, sage ich mit einer Verbeugung, dankbar, dass es nach all den Jahren des Unterrichtens noch junge Leute gibt, die sich für mein Wissen interessieren. Doumo arigatou gosaimashita, erwidern all im Chor, fröhlich und beschwingt.

the way of it pic2

Heimkehr auf dem Rücken des Ochsen
aus
Der Ochse und sein Hirte (Ochsenbilder des Zen)

Den Rücken des Ochsen besteigend kehre ich langsam und gelassen heim.

Die Stimme meiner Flöte erfüllt weithin die Abendluft.

Den Fuß wippend zum Takt der pulsierenden Harmonie der Welt um mich herum

Im Rhythmus mit dem Schlagen meines eigenen Herzen.

Das englische Original The way oft it findet sich auf peacefulbodyschool.com.

 

 

 

 

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